Die Geschichte


Ein Mann besaß vor der Stadt große Ländereien. Die Felder brachten aber wenig Ertrag. Seine sieben Söhne waren alle kräftig, aber sie hatten keine Lust zum Arbeiten und wurden von den Nachbarn die sieben Faulen genannt. Um sich doch etwas Geld zu verdienen, beschlossen die Söhne eines Tages, gemeinsam die Stadt zu verlassen, denn in Bremen wollte ihnen wegen ihrer Faulheit keiner Arbeit geben.
Als die Brüder nach vielen Jahren zurückkamen, begannen sie, das Gelernte anzuwenden, zogen Gräben, um die Felder zu entwässern, bauten einen Damm zur Weser hin, um Hochwasser abzuwehren, befestigten Wege und bauten sich daneben Häuser und gruben schließlich noch einen Brunnen.
Die erstaunten Nachbarn aber sagten nur: Die sind nur zu faul auf den nassen Feldern zu arbeiten, das auf den matschigen Wegen beschmutzte Schuhwerk zu reinigen und das Wasser aus der Weser zu holen ...

Unsere Moral von der Geschicht’:
Innovatives Schaffen muss nicht unbedingt mit schwerer Arbeit verbunden sein!



Das Haus der Sieben Faulen


Weitere Informationen zur Sage der Sieben Faulen (Wikipedia)

Finden Sie hier Sagenhaftes aus dem Stephaniviertel — dem "Faulenquartier" —
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